SATZUNG

 

 

FC Kickers Erlangen e. V.

 

Satzung vom 10.10.2010

 

§ 1 Name, Sitz, Geschäftsjahr

 

(1) Der Verein führt den Namen "FC Kickers Erlangen", nach der Eintragung in das Vereinsregister mit dem Zusatz "e. V.".

 

(2) Der Verein hat seinen Sitz in Erlangen.

 

(3) Das Geschäftsjahr beginnt am 01.07. und endet am 30.06. des Jahres.

 

(4) Der Verein ist Mitglied des Bayerischen Landes-Sportverbandes e. V. (BLSV). Durch die Mitgliedschaft von Einzelpersonen zum Verein wird die Zugehörigkeit der Einzelpersonen zum Bayerischen Landes-Sportverband e. V. vermittelt.

 

§ 2 Vereinszweck und Gemeinnützigkeit

 

(1) Vereinszweck ist die Pflege und Förderung des Sports.

 

(2) Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts "Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung.

 

Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

 

Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Der Verein darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigen.

 

Ausgeschiedene oder ausgeschlossene Mitglieder haben keinen Anspruch auf das Vereinsvermögen.

 

Eine Änderung im Status der Gemeinnützigkeit zeigt der Verein unverzüglich dem Bayerischen Landes-Sportverband e. V., den betroffenen Sportfachverbänden sowie dem zuständigen Finanzamt für Körperschaften an.

 

§ 3 Vereinstätigkeit

 

(1) Die Verwirklichung des Vereinszwecks erfolgt durch die Ausübung der Sportart Fußball.

 

(2) Der Verein ist politisch und konfessionell neutral.

 

§ 4 Vergütungen für die Vereinstätigkeit

 

(1) Die Vereins- und Organämter werden grundsätzlich ehrenamtlich ausgeübt, soweit nicht diese Satzung etwas anderes bestimmt.

 

(2) Bei Bedarf können Vereinsämter im Rahmen der haushaltsrechtlichen Möglichkeiten entgeltlich auf der Grundlage eines Dienstvertrages oder gegen Zahlung einer angemessenen - auch pauschalierten - Aufwandsentschädigung ausgeübt werden.

 

(3) Die Entscheidung über eine entgeltliche Vereinstätigkeit nach Absatz (2) trifft der Vereinsvorstand im einfachen Mehrheitsprinzip.

 

(4) Der Vereinsvorstand ist ermächtigt, Tätigkeiten für den Verein gegen Zahlung einer angemessenen Vergütung oder Aufwandsentschädigung zu beauftragen. Maßgebend ist die Haushaltslage des Vereins.

 

(5) Zur Erledigung der Geschäftsführungsaufgaben und zur Führung der Geschäftsstelle ist der Vereinsvorstand im einfach Mehrheitsprinzip ermächtigt, im Rahmen der haushaltsrechtlichen Möglichkeiten, hauptamtlich Beschäftigte anzustellen.

 

(6) Im Übrigen haben die Mitglieder und Mitarbeiter des Vereins einen Aufwendungsersatzanspruch nach § 670 BGB für solche Aufwendungen,

die Ihnen durch die Tätigkeit für den Verein entstanden sind.

 

(7) Der Anspruch auf Aufwendungsersatz kann nur innerhalb einer Frist

von 1 Monat nach seiner Entstehung geltend gemacht werden. Erstattungen werden nur gewährt, wenn die Aufwendungen mit Belegen und Aufstellungen, die prüffähig sein müssen, nachgewiesen werden.

 

(8) Vom Vereinsvorstand im einfachen Mehrheitsprinzip kann beschlossen werden, die Aufwendungsentschädigung nach Absatz 2 und den Aufwendungsersatz nach Absatz 6 im Rahmen der steuerrechtlichen Möglichkeiten auf Pauschalbeträge und Pauschalsätze zu begrenzen.

 

(9) Weitere Einzelheiten regelt die Finanzordnung des Vereins, die vom Vereinsvorstand erlassen und geändert wird.

 

§ 5 Mitgliedschaft

 

(1) Mitglied des Vereins kann jede natürliche Person werden. Es gibt aktive, passive und Ehrenmitglieder.

 

(2) Über den schriftlichen Aufnahmeantrag entscheidet der Vereinsvorstand im einfachen Mehrheitsprinzip. Mit Beschlussfassung beginnt die Mitgliedschaft. Der Aufnahmeantrag Minderjähriger bedarf der Unterschrift der/des gesetzlichen Vertreter/s.

 

(3) Der Aufnahmeantrag kann ohne Angabe von Gründen vom Vereinsvorstand im einfachen Mehrheitsprinzip abgelehnt werden.

 

(4) Die Übertragung des Stimmrechtes ist nicht möglich.

 

(5) Mitglieder haben erst mit Vollendung des 18. Lebensjahres passives Wahlrecht. Abweichend besteht für Wahlen zur Vereinsjugendleitung passives Wahlrecht mit Vollendung des 16. Lebensjahres. Die Bestellung eines Minderjährigen wird erst mit der Einwilligung der/des gesetzlichen Vertreter/s wirksam.

 

(6) Stimmberechtigt sind Vereinsmitglieder ab dem vollendeten 14. Lebensjahr.

 

(7) Über die Aufnahme eines Ehrenmitglieds entscheidet der Vereinsvorstand im einfachen Mehrheitsprinzip, Ehrenmitglieder müssen sich für den Verein besonders verdient gemacht haben.

 

§ 6 Beendigung der Mitgliedschaft und Ordnungsmaßnahmen

 

(1) Die Mitgliedschaft endet durch Austritt, Ausschluss oder Tod. Mit der Beendigung der Mitgliedschaft enden automatisch von dem Betroffenen ausgeübte Vereinsämter.

 

(2) Der dem Vereinsvorstand gegenüber schriftlich zu erklärende Austritt ist jederzeit zum Ende des Geschäftsjahres unter Einhaltung einer Frist

von 1 Monat möglich.

 

(3) Ein Mitglied kann aus dem Verein auf Antrag eines anderen Mitglieds oder eines Organs ausgeschlossen werden,

 

a) wenn das Mitglied trotz schriftlicher Mahnung seiner Beitragspflicht nicht nachgekommen ist,

 

b) wenn das Mitglied in erheblicher Weise gegen den Vereinszweck verstößt,

 

c) wenn das Mitglied wiederholt in grober Weise gegen die Vereinssatzung und/oder Ordnungen bzw. gegen die Interessen des Vereins oder gegen Beschlüsse und/oder Anordnungen der Vereinsorgane verstößt,

 

d) wenn es sich unehrenhaft verhält, sowohl innerhalb als auch außerhalb des Vereinslebens,

 

e) wenn das Mitglied die Amtsfähigkeit (§ 45 StGB) verliert.

 

(4) Über den Ausschluss entscheidet der Vereinsvorstand im einfachen Mehrheitsprinzip der abgegebenen gültigen Stimmen. Übt das Mitglied ein Amt in einem Vereinsorgan aus, so entscheidet in Abweichung von Satz 1 die Mitgliederversammlung über den Ausschluss, das auch für die Bestellung dieses Vereinsorgans zuständig ist.

 

(5) Alle Beschlüsse sind dem betroffenen Vereinsmitglied mittels eingeschriebenen Briefes oder sonstiger Medien zuzustellen; die Wirkung des Ausschlussbeschlusses tritt jedoch bereits mit der Beschlussfassung ein.

 

(6) Bei Beendigung der Mitgliedschaft erlöschen alle Ansprüche aus dem Mitgliedschaftsverhältnis.

 

Noch ausstehende Verpflichtungen aus dem Mitgliedschaftsverhältnis, insbesondere ausstehende Beitragspflichten, bleiben hiervon jedoch unberührt.

 

§ 7 Beiträge

 

(1) Jedes Mitglied hat einen Jahresbeitrag von 25,- EUR zu leisten. Dieser ist im Voraus am Anfang eines Geschäftsjahres zu entrichten. Die Fälligkeit tritt ohne Mahnung ein. Aktive Mitglieder haben zusätzlich einen erhöhten Beitrag von 95,- EUR zur Deckung der Betriebskosten zu leisten. Ehrenmitglieder sind beitragsfrei.

 

(2) Die Geldbeträge werden von der Mitgliederversammlung festgesetzt;

sie dürfen nicht so hoch sein, dass die Allgemeinheit von der Mitgliedschaft ausgeschlossen wäre. Einem Mitglied, das unverschuldet in eine finanzielle Notlage geraten ist, kann der Betrag gestundet oder für die Zeit der Notlage ganz oder teilweise erlassen werden. Über ein Stundungs- oder Erlassgesuch entscheidet der Vereinsvorstand im einfachen Mehrheitsprinzip.

 

(3) Bei einem begründeten Finanzbedarf des Vereines kann die Erhebung einer zusätzlichen Umlage in Form einer Geldleistung beschossen werden. Diese darf das 5-fache eines Jahresbeitrages nicht überschreiten. Eine Staffelung entsprechend der Beitragsordnung ist möglich.

 

(4) Jedes Mitglied ist verpflichtet, dem Verein Änderungen der Bankverbindung und der Anschrift mitzuteilen.

 

(5) Mitglieder müssen nicht zwingend am Lastschriftverfahren teilnehmen.

 

(6) Bei unterjährigem Eintritt ist der Jahresmitgliedsbeitrag voll zu entrichten.

 

§ 8 Organe des Vereines

 

Organe des Vereines sind:

 

- der Vereinsvorstand

- die Mitgliederversammlung

 

§ 9 Vereinsvorstand

 

(1) Der Vorstand besteht aus dem

 

- 1. Vorsitzenden

- 2. Vorsitzenden

- 3. Vorsitzenden

- 4. Vorsitzenden

- Abteilungsleiter Fußball

- Schatzmeister/Kassier

- Schriftführer

 

(2) Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich durch den 1. Vorsitzenden allein oder durch den 2. Vorsitzenden, 3. oder 4. Vorsitzenden, den Schatzmeister und Schriftführer jeweils zu zweit vertreten (Vorstand im Sinne des § 26 BGB).

 

(3) Der Vereinsvorstand wird durch den Beschluss der Mitgliederversammlung auf die Dauer von 5 Jahren, beginnend ab 2016 gewählt. Er bleibt jedoch bis zur satzungsgemäßen Neuwahl des Vereinsvorstandes im Amt.

 

Vereinsvorstandsmitglieder können ihr Amt jederzeit niederlegen, sofern dies nicht zur Unzeit erfolgt.

 

Scheidet ein Mitglied des Vereinsvorstandes vor Ablauf der Amtsperiode aus, so ist vom restlichen Vereinsvorstand im einfachen Mehrheitsprinzip für den Rest der Amtszeit ein neues Vorstandsmitglied hinzuzuwählen.

 

(4) Wiederwahl ist möglich.

 

(5) Vorstandsmitglieder können ein weiteres Amt in einem Aufsichtsorgan des Vereines wahrnehmen. Unberührt davon hat das Vorstandsmitglied keine erhöhte Stimmenanzahl. Der Vereinsvorstand hat das betroffene Aufsichtsorgan baldmöglichst durch ein geeignetes Mitglied zu ersetzen.

 

(6) Der Vereinsvorstand führt die Geschäfte des Vereins. Im Innenverhältnis gilt, dass der Vereinsvorstand zum Abschluss von Rechtsgeschäften jeglicher Art mit einem Geschäftswert von mehr als € 5.000,00 für den Einzelfall bzw. bei Dauerschuldverhältnissen im Jahresgeschäftswert von mehr als € 5.000,00 der vorherigen Zustimmung durch die Mitgliederversammlung bedarf.

 

(7) Der Vereinsvorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens 4 Mitglieder anwesend sind.

 

(8) Die Abgeltung des Aufwendungsersatzes ist in der Finanzordnung des Vereines geregelt.

 

(9) Vorstandsmitglieder nach § 9 Abs. 1 können nur Vereinsmitglieder werden.

 

§ 10 Mitgliederversammlung

 

(1) Die ordentliche Mitgliederversammlung findet einmal im Kalenderjahr statt. Eine außerordentliche Mitgliederversammlung muss stattfinden, wenn dies von einem Fünftel der Vereinsmitglieder schriftlich und unter Angabe der Gründe und des Zwecks beim Vereinsvorstand beantragt wird.

 

(2) Die Einberufung zu allen Mitgliederversammlungen erfolgt vier Wochen vor dem Versammlungstermin durch den Vereinsvorstand. Mit der schriftlichen Einberufung ist gleichzeitig die Tagesordnung bekannt zu geben, in der die zur Abstimmung gestellten Anträge ihrem wesentlichen Inhalt nach zu bezeichnen sind. Das Einladungsschreiben gilt als zugegangen, wenn es an die letzte vom Vereinsmitglied bekannt gegebene Adresse gerichtet ist. Als schriftliche Einladung gilt auch die elektronische Post per E-Mail.

 

Soweit die Satzung nichts anderes bestimmt, ist die Mitgliederversammlung ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig.

 

(3) Die Mitgliederversammlung entscheidet bei Beschlüssen und Wahlen mit einfacher Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen, soweit die Satzung nichts anderes bestimmt. Stimmenhaltung wird als ungültige Stimme gezählt. Beschlüsse über die Änderung der Satzung bedürfen der Dreiviertelmehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen. Eine Änderung des Vereinszwecks erfordert die Zustimmung von 9/10 der abgegebenen gültigen Stimmen.

 

(4) Die Mitgliederversammlung wird vom 1. Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung vom stellvertretenden Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung von einem anderen Mitglied des Vereinsvorstands geleitet. Ist kein Vorstandsmitglied anwesend, bestimmt die Versammlung den Leiter.

 

(5) Die Art der Abstimmung wird durch den Versammlungsleiter festgelegt. Eine geheime Abstimmung ist erforderlich, wenn ein Drittel der erschienenen stimmberechtigten Mitglieder dies beantragt.

 

(6) Die Mitgliederversammlung ist insbesondere für folgende Angelegenheiten zuständig:

 

a) Wahl, Abberufung und Entlastung des Vereinsvorstandes

 

b) Wahl und Abberufung der zwei Kassenprüfer und Entgegennahme des Kassenberichtes

 

c) Beschlussfassung über Änderung der Satzung, über Vereinsauflösung und über Vereinsordnungen

 

d) Beschlussfassung über das Beitragswesen

 

e) Beschlussfassung über die Rücklagenbildung

 

f) Vorschläge zur Ernennung von Ehrenmitgliedern/Ehrenvorsitzenden

 

g) weitere Aufgaben, soweit sich diese aus der Satzung oder nach Gesetz ergeben bzw. Gegenstand der Tagesordnung sind.

 

(7) Über die Mitgliederversammlung ist eine Niederschrift aufzunehmen. Diese ist vom Sitzungsleiter und vom Protokollführer zu unterzeichnen.

 

§ 11 Kassenprüfung

 

(1) Die von der Mitgliederversammlung für die Dauer von 5 Jahren gewählten Kassenprüfer überprüfen die Kassengeschäfte des Vereines in rechnerischer und sachlicher Hinsicht. Den Kassenprüfer sind sämtliche relevanten Unterlagen und Informationen zur Verfügung zu stellen. Über das Ergebnis ist jährlich in der Mitgliederversammlung zu berichten.

 

(2) Sonderprüfungen sind möglich.

 

(3) Art und Umfang der Kassenprüfung sowie die Veranlassung von Sonderprüfungen sind in der Finanzordnung geregelt.

 

§ 12 Haftung

 

(1) Ehrenamtliche Tätige und Organ- oder Amtsträger, deren Vergütung

€ 500,00 im Jahr nicht übersteigt, haften für Schäden gegenüber Mitgliedern und gegenüber dem Verein, die sie in Erfüllung ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit verursachen, nur für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit.

 

(2) Der Verein haftet gegenüber den Mitgliedern im Innenverhältnis nicht für fahrlässig verursachte Schäden, die Mitglieder bei der Ausübung des Sports, aus der Teilnahme bei Vereinsveranstaltungen oder durch die Benutzung von Anlagen oder Einrichtungen des Vereins erleiden, soweit solche Schäden nicht durch Versicherungen des Vereins abgedeckt sind.

 

§ 13 Datenschutz

 

(1) Zur Erfüllung der satzungsgemäßen Aufgaben des Vereines und der Verpflichtungen, die sich aus der Mitgliedschaft im Bayerischen Landes-Sportverband (BLSV) und aus der Mitgliedschaft in dessen zuständigen Sportfachverbänden ergeben, werden im Verein unter Beachtung der gesetzlichen Vorgaben des Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG) folgende personenbezogene Daten von Vereinsmitgliedern digital gespeichert:

 

Name,

Adresse,

Telefonnummer,

E-Mailadresse,

Geburtsdatum,

Bankverbindung.

 

Die digitale Erfassung der Daten erfolgt unter der Maßgabe, dass die Mitglieder mit der Beitrittserklärung zustimmen.

 

(2) Den Organen des Vereins, allen Mitarbeitern oder sonst für den Verein Tätigen ist es untersagt, personenbezogene Daten unbefugt zu anderen als dem zur jeweiligen Aufgabenerfüllung gehörenden Zweck zu verarbeiten, bekannt zu geben, Dritten zugänglich zu machen oder sonst zu nutzen. Diese Pflicht besteht auch nach dem Ausscheiden des Mitglieds aus dem Verein fort.

 

(3) Als Mitglied des Bayerischen Landes-Sportverbandes ist der Verein verpflichtet, im Rahmen der Bestandsmeldung folgende Daten seiner Mitglieder an den BLSV zu melden: Name, Vorname, Geburtsdatum, Geschlecht, Sportartenzugehörigkeit.

 

Die Meldung dient zu Verwaltungs- und Organisationszwecken des BLSV. Soweit sich aus dem Betreiben bestimmter Sportarten im Verein eine Zuordnung zu bestimmten Sportfachverbänden ergibt, werden diesen für deren Verwaltungs- und Organisationszwecke bzw. zur Durchführung des Wettkampfbetriebes die erforderlichen Daten betroffener Vereinsmitglieder zur Verfügung gestellt.

 

(4) Zur Wahrnehmung satzungsgemäßer Mitgliederrechte kann bei Verlangen der Vereinsvorstand gegen die schriftliche Versicherung, dass die Adressen nicht zu anderen Zwecken verwendet werden, Mitgliedern bei Darlegung eines berechtigten Interesses Einsicht in das Mitgliederverzeichnis gewähren.

 

(5) Bei Beendigung der Mitgliedschaft werden personenbezogene Daten, soweit sie die Kassengeschäfte betreffen, entsprechend der steuerrechtlich bestimmten Fristen aufbewahrt.

 

§ 14 Auflösung des Vereines

 

(1) Die Auflösung des Vereins kann nur in einer eigens zu diesem Zweck und unter Einhaltung einer vierwöchigen Frist einberufenen Mitgliederversammlung beschlossen werden. In dieser Versammlung müssen vier Fünftel der stimmberechtigten Vereinsmitglieder anwesend sein. Zur Beschlussfassung ist eine Dreiviertelmehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen notwendig. Kommt eine Beschlussfassung nicht zustande, so ist innerhalb von vier Wochen eine weitere Mitgliederversammlung einzuberufen, die ohne Rücksicht auf die Zahl der anwesenden Mitglieder beschlussfähig ist. Darauf ist bei der Einberufung hinzuweisen. In der Auflösungsversammlung bestellen die Mitglieder die Liquidatoren, die dann die laufenden Geschäfte abzuwickeln haben.

 

(2) Das nach Auflösung oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke verbleibende Vermögen fällt mit der Maßgabe, es wiederum unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke im Sinne dieser Satzung zu verwenden an das Sportamt Erlangen.

 

§ 15 Sprachregelung

 

Wenn im Text der Satzung oder Ordnungen des Vereines bei Funktionsbezeichnungen die weibliche oder männliche Sprachform verwendet wird, so können unabhängig davon alle Ämter von Frauen und Männern besetzt werden.

 

§ 16 Inkrafttreten

 

Die Satzung wurde bei der Gründungsversammlung am 10.10.2010 in Erlangen beschlossen und tritt mit Eintragung in das Vereinsregister in Kraft.

 

 

Nachtrag März 2013 bezüglich der 2. Ordentlichen Mitgliederversammlung:

Die Satzung wurde wegen der Hinzuwahl von Dominik Beck als

4. Vorsitzenden anlässlich der Mitgliederversammlung entsprechend angepasst (09.03.2013).